Mit jedem Schnitt Rasennahrung

Mulchmäher: Zeit sparen und direkt düngen

Fein zerkleinert fällt das Schnittgut in die Grasnarbe zurück und düngt den Rasen Schnitt für Schnitt. Das hilft dem Garten und auch seinem Besitzer. Der spart nämlich mit einem Mulchmäher jede Menge Zeit.

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Mann_mit_Rasenmaeher

Mit einem Mulchmäher müssen Sie weniger Stunden für ein schönes Grün investieren.

Den Gang zum Komposthaufen kann man sich bei einem Mulchmäher sparen. Den Fangkorb ebenfalls. Ein gepflegter Rasen mit weniger Arbeit, das klingt doch gut. Wer würde nicht gerne den Arbeitsaufwand im Garten reduzieren? Doch wie funktioniert ein solcher Mulchmäher überhaupt? Wir verraten es Ihnen.

Wie funktioniert ein Mulchmäher?

Ein Mulchmäher zerkleinert die abgeschnittenen Grashalme sehr fein und lässt sie in die Grasnarbe zurückfallen. Die im Grünschnitt enthaltenen Nährstoffe bleiben so auf der Rasenfläche und dienen als Dünger. Um diesen Effekt zu erreichen, besitzen Mulchmäher ein speziell geformtes Messer mit Schneiden auf unterschiedlichen Höhen, die das Gras in einer Umdrehung schrittweise bis zur eingestellten Schnitthöhe entfernen. Zusätzlich unterstützt das Gehäuse die Mulchfunktion: Durch seine Größe und runde Form bietet es dem Grasschnitt die Möglichkeit zum Herumwirbeln. Effekt: Die Halme werden so mehrfach in kleine Stücke geschnitten und gleichmäßig verteilt.
Frau_mit_Rasenmaeher

Der Mulchmäher: ideal für all diejenigen, denen ihr alter Mäher zu schwer war.

Ein Mulchmäher macht meinen Rasen anfälliger gegen Krankheiten – stimmt das?

Über viele Jahre hinweg gab es durchaus gute Gründe, einem Mulchmäher mit Skepsis zu begegnen. So löste sich der propagierte Zeitvorteil auf den zweiten Blick schnell in Luft auf. Um einen ordentlich gemähten Rasen zu erhalten, musste man nämlich zweimal die Woche mähen, da nur geringe Höhen rückstandsfrei gemulcht werden konnten. Hielt man sich nicht daran, entstanden Grashaufen auf dem Rasen, die diesem das Sonnenlicht nahmen. Folge: braune Flecken und tatsächlich eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten. Dies ist bei Mulchmähern der neuen Generation aber kein Problem mehr. Durch das Spezialmesser wird das Gras in seiner Struktur aufgebrochen und gibt 85 Prozent seines Wasseranteils direkt an den Boden zurück. Die Grasreste liegen nicht mehr auf der Rasenfläche, sondern werden in die Grasnarbe gedrückt, die zerrissenen Graspartikel verrotten innerhalb kürzester Zeit und geben Nährstoffe an den Boden ab. Ein Mulchmäher schlecht für den Rasen? Definitiv: nein.

Für wen ist ein Mulchmäher sinnvoll?

Egal ob elektrisch oder mit Benzin angetrieben – ein Mulchmäher spart vor allem Zeit, weil das Entleeren des Fangkorbes entfällt. So ist er vor allem für jene Rasenbesitzer attraktiv, bei denen jede Minute zählt. Darüber hinaus empfiehlt er sich für diejenigen, denen zuvor das Mähen mit einem herkömmlichen Mäher zu anstrengend geworden ist. Nahm bisher mit der Befüllung des Fangkorbes auch das Gewicht und damit die Unhandlichkeit des Mähers zu, bleiben Gewicht und Handling beim Mulchmäher konstant.

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Marco Fuchs

von

Jahrgang 1974, geboren in Idar-Oberstein. Hat nach dem Studium der Politikwissenschaften als Redaktionsleiter, Redakteur und Freier Journalist gearbeitet.

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