Mit ordentlich Power über das Grün

Benzin-Rasenmäher: Welcher ist der richtige?

Sie haben einen großen Garten mit viel Rasenfläche? Dann ist ein Benzin-Rasenmäher die erste Wahl. Aber welcher ist der richtige? Und was muss man beim Kauf beachten? eGarden gibt passende Antworten.

Datum:
Benzin Rasenmaeher

Mit einem Benzin-Rasenmäher bringen Sie große Rasenflächen im Handumdrehen in Form.

Benzin-Rasenmäher gibt es in den verschiedensten Ausführungen. Oft werden Geräte auch im Baumarkt oder Discounter um die Ecke zu Spott-Preisen angeboten. Solche Angebote verleiten zum Schnellkauf. Bevor Sie bei solchen Schnäppchen zugreifen, sollten Sie genau überlegen, ob das Gerät für Ihre Zwecke überhaupt geeignet ist. eGarden erklärt Ihnen, welche Vor- und Nachteile Benzin-Rasenmäher haben und worauf Sie beim Kauf besonders achten müssen.

Vor- und Nachteile von Benzin-Rasenmähern

Vorteile:
  • Benzin-Rasenmäher sind flexibel einsetzbar und nicht auf eine Steckdose in der Nähe angewiesen.
  • Benzin-Rasenmäher haben keine Kabel, auf die Sie bei der Arbeit aufpassen müssen.
  • Durch die kräftigen Motoren sind Benzin-Rasenmäher leistungsstärker als die Elektro-Varianten. Damit kürzen Sie hohes und dichtes Gras besonders effektiv. Besonders bei nassem Gras macht sich das bemerkbar.
  • Bei Benzin-Rasenmähern mit Radantrieb müssen Sie das schwere Gerät nicht mit eigener Kraft anschieben – er läuft von selbst vorwärts.
Nachteile:
  • Benzin-Rasenmäher sind in der Regel größer und schwerer als Elektro-Mäher. Dadurch sind sie etwas unhandlicher. Außerdem benötigen Sie mehr Abstellraum.
  • Bei den derzeitigen Benzinpreisen sind Benzin-Rasenmäher in der Unterhaltung teurer als die Elektro-Kollegen. Je stärker der Motor, desto höher der Verbrauch.
  • Durch die Verbrennungsmotoren wird die Umwelt stärker belastet.
  • Benzin-Rasenmäher sind sehr viel lauter als Elektro-Geräte.
  • Der Wartungsbedarf bei Benzin-Rasenmähern ist um einiges höher als bei den elektrischen Geräten.
  • Die Schnittflächen beim Benzin-Rasenmäher sind etwas unsauberer. Das liegt an der Umdrehungszahl der Schnittblätter. Die ist bei Elektro-Modellen höher. Die Rasenspitzen wirken bei den Benzin-Mähern etwas ausgefranst.

Galerie: 15 beliebte Rasenmäher

Darauf müssen Sie beim Kauf achten

Die Schnittbreite: Achten Sie beim Kauf auf die Schnittbreite des Benzin-Rasenmähers. Die variiert bei den einzelnen Modellen. Dabei gilt: je breiter, desto schneller mähen Sie Ihre Grünfläche. Das ist besonders bei großen Rasenflächen zu empfehlen. Beachten Sie dabei aber auch, wie Ihr Garten geschnitten ist. Rasenmäher mit großer Schnittbreite sind auch von den Ausmaßen her größer. Das könnte bei engen Graswegen zu Platzproblemen führen.
Der Fangkorb: Ein guter Benzin-Rasenmäher sollte über einen entsprechend großen Auffangkorb für das abgemähte Gras verfügen. Auch hier gibt es verschiedene Varianten – groß oder klein. Wählen Sie ein Modell, dass Sie voll beladen noch tragen können. Außerdem sollte sich der Fangkorb mit wenigen Handriffen entnehmen und einsetzen lassen. Achten Sie auch darauf, dass der Korb nicht bei der kleinsten Bodenwelle aus der Verankerung springt.
Die Fahrwerks-Höhenverstellung: Mit einer leicht justierbaren Höhenverstellung des Rasenmähers können Sie schnell auf die entsprechende Grashöhe reagieren.
Große Räder rollen besser: Besonderes Augenmerk sollten Sie auch auf die Räder richten. Je größer, desto leichter und besser rollt der Rasenmäher über Ihr Grün. Das gilt vor allem bei größeren Unebenheiten.
Griffhöhe einstellen: Achten Sie darauf, dass die Griffhöhe verstellbar ist. Dann kann außer Ihnen auch der Junior mal ohne Ausreden den Rasen mähen.

Ausleihen und gebraucht kaufen

Wie viele Gartengeräte lassen sich Benzin-Rasenmäher auch tageweise ab 25 Euro in vielen Baumärkten ausleihen. Ob das auf Dauer allerdings sinnvoll und günstiger als eine Neuanschaffung ist, ist doch eher fraglich. Günstiger hingegen könnte der Kauf eines gebrauchten Benzin-Rasenmähers sein. Was Sie beim Kauf von gebrauchten Rasenmähern beachten sollten, lesen Sie hier.

Der Männertraum schlechthin

Neben den klassischen Benzin-Rasenmähern zum Schieben gibt es auch die bequemere Variante zum Draufsitzen – den Aufsitzmäher. Für solche Grünflächen-Flitzer müssen Sie etwas tiefer in die Tasche greifen. Es gibt sie aber immerhin schon für unter tausend Euro, etwa den McCulloch MowCart für 999,99 Euro.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

Kommentare

Die Technik der Kommentarfunktion „DISQUS“ wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unseren Datenschutzbestimmungen.