Smartes Roboterschaf

Mähroboter: Für wen lohnt sich die Anschaffung?

Rasenmähen war gestern. Mähroboter mähen den Rasen von alleine. eGarden erklärt, wie die Roboterschafe funktionieren und ob sich die Investition lohnt.

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Mähroboter für den Garten

Füße hochlegen, entspannen: Der Mähroboter erledigt die Arbeit für Sie und kommt in jeden Winkel.

Mähen oder mähen lassen? Das Geschäft mit Mährobotern (englisch Automower) boomt seit Jahren, denn Rasenmähen mit Roboter ist immer gefragter. Ein Knopfdruck genügt und der Mähroboter mäht den Rasen selbstständig bis in die letzte Rasenecke. In der Zwischenzeit genießen Sie Ihren Feierabend oder heizen den Grill an. Neuester Trend sind Geräte, die Sie mit dem Smartphone oder der Apple-Watch per App von unterwegs aus bedienen. Wie ein Rasenmähroboter funktioniert und wie Sie Ihrem Roboterschaf beibringen, wo der Rasen aufhört und das Blumenbeet beginnt, erklärt Ihnen eGarden.

Galerie: 10 smarte Mähroboter für Ihren Rasen

Wie mäht ein Rasenmäher Roboter?

Im Gegensatz zu normalen Rasenmähern, schicken Sie einen Mähroboter täglich alleine auf die Weide. Ein Mähroboter hält Ihren Rasen dauerhaft kurz. Steht das Gras zu hoch, kommt das Roboterschaf auf Rollen nicht mehr durch. Mähroboter sind nämlich nicht auf Kraft, sondern auf Sorgfalt und ein leises Betriebsgeräusch ausgelegt. Die effizienten Grasfresser mähen äußerst leise. Unser Mähroboter-Test attestiert beispielsweise dem Gardena Smart Sileno Mähroboter einen nahezu lautlosen Betrieb, weshalb Mähroboter selbst in der Mittagspause keinen Ärger wegen Lärmbelästigung beim Nachbarn hervorrufen. Auch der Husqvarna Automower 310 oder der Gardena Mähroboter R70Li laufen ziemlich leise.
Mähroboter schneiden die Rasenhalme sorgfältig ab. Die scharfen Messer an der Unterseite nehmen sich – im Gegensatz zum normalen Rasenmäher – jeden Grashalm einzeln vor. Bei den meisten elektrischen Rasenmähern und Benzinrasenmähern schlagen die rotierende Messer die Halme mit Schwung ab. Ein Mähroboter mäht deshalb deutlich langsamer.

Was treibt Mähroboter an?

Betrieben werden Mähroboter mit eingebauten Lithium-Ionen-Akkus. Ist der Akku leer, fährt die Mähroboter selbstständig zur Ladestation und lädt die Batterie auf. Die durchschnittliche Mähzeit beträgt 4 Stunden. Mähroboter verbrauchen weniger Strom als herkömmliche Rasenmäher. Einige ziehen die Energie aus integrierten Solarzellen. Die meisten Mähroboter sind wasserscheu. Wenn es tröpfelt, fahren sie in ihre Garage. Neue Geräte von Gardena oder Husqvarna trotzen sogar dem Regen.
Unser Ratgeber So warten Sie Ihre Lithium-Ionen-Akkus richtig verrät Ihnen, wie Sie Ihrem Akku zu einer langen Lebensdauer verhelfen. Dort finden Sie alle wichtigen Tipps zu Ladearten, Sicherheit und Pflege von Akkus.

Was passiert mit dem abgemähten Gras?

Ein Mähroboter zerkleinert aufgefangenes Schnittgut und spuckt es einfach wieder auf der Wiese aus. Lästiger Rasenschnitt muss auch nicht mehr entsorgt werden, da die abgemähten Spitzen als Mulch auf dem Rasen liegen bleiben. Sie sparen dadurch Zeit und Geld für Dünger.

Woher weiß ein Mähroboter, wo er mähen soll?

Bevor Sie Ihr Roboterschaf auf die Wiese schicken, verlegen Sie ein Begrenzungskabel an der Rasenkante. Das Kabel erzeugt ein elektrisches Feld, das dem Mähroboter die Grenzen absteckt. Einige Mähroboter verfügen über einen Grassensor und brauchen keinen „Weidezaun“. Eine Steuerungssoftware ist das Gehirn des Mähroboters, sie entscheidet, wo der Mähroboter langfährt. Als Augen dienen verschiedene Sensoren wie Abstandssensoren, Stoßsensoren oder Wettersensoren. Diese liefern Informationen an die Steuerungssoftware und die entscheidet über die Mähstrategie. Von der Hollywoodschaukel aus betrachtet, ähneln die zufälligen Bewegungen und Richtungswechsel eines Rasenmäherroboters tatsächlich einem Schaf, das nach frischen Halmen Ausschau hält. Damit der Mähroboter keine Beine bekommt, ist er mit einem PIN-Code geschützt.

Für wen lohnt sich ein Mähroboter?

Mähroboter lohnen sich schon bei kleineren Rasenflächen. Diese darf jedoch nicht zu verwinkelt sein, sonst besteht die Gefahr, dass sich der Mähroboter verläuft. Berufstätige und Menschen, denen das Rasenmähen schwerfällt, profitieren von einem Rasenmähroboter ebenso wie diejenigen, die Rasenmähen nicht zu ihrem Lieblingshobby zählen. Ein Mähroboter hat scharfe Messer. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder nicht unbeaufsichtigt auf den Mähroboter treffen, denn einige Roboter-Rasenmäher haben Sicherheitsmängel.

Die Vorteile eines Mähroboters

  • Gepflegter Rasen
  • Niedrige Betriebskosten
  • Zeitersparnis
  • Kein Kabelsalat
  • Keine Schadstoffemission
  • Kaum hörbares Betriebsgeräusch
  • Entsorgung von Rasenschnitt entfällt
  • Gratisdünger durch Mulch-System
  • Für Allergiker: kein direkter Kontakt mehr mit Gräsern

Die Nachteile von Mährobotern

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Nicht alle Bereiche werden von Einsteigermodellen perfekt geschnitten
  • Geringere Leistungsfähigkeit
  • Keine intuitive Bedienung
  • Höherer Wartungsaufwand

Mähroboter

Silke Orth

von

Das Paradies kann warten – ich bin im Garten.