Die Mannschaft auf dem Rasen

Das Viking iMow TeaM – Mähroboter im Zehnerpack

Das neue Dream-Team von Viking – die iMow Mähroboter formen eine Mannschaft, die sich um besonders große Rasenflächen kümmert: das iMow TeaM.

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Viking iMow TeaM Mähroboter

In den Ladestationen wartet das iMow TeaM auf den nächsten Einsatz.

Es sind zwar keine elf aber immerhin bis zu zehn Mähroboter, die sich im iMow TeaM auf dem Rasen tummeln. Mit den Robotermähern, die nach Schwarmprinzip arbeiten, stellte Viking dieses Jahr eine Weltneuheit vor. Zwei bis zehn Roboter der Sorte iMow MI 632 M kümmern sich um Rasenflächen ab einer Größe von 4.000 Quadratmetern. Damit fallen die meisten Privatgärten bereits raus (es sei denn Sie besitzen eine Schlossparkanlage). Gedacht ist das Team für den Einsatz in Parks, Freibädern, Hotelanlagen und auf Fußball- oder Golfplätzen. Dank der Steuerung per App verliert man auch bei großen Flächen nie den Überblick über seinen Mähroboter-Schwarm. Übrigens: Wenn Sie mehrere einzelne Mähroboter einsetzen, müssen Sie keine Angst haben, dass sie sich in die Quere kommen. Die Sensorik verhindert Unfälle. Allerdings ist es nicht auszuschließen, dass die Truppe hintereinander hertrödelt und die gleichen Flächen beackert. Effektiver ist es, wenn sich die Roboter untereinander vernetzen.

Das vernetzte iMow TeaM

Smarte Technologie fürs Team – bis zu zehn miteinander vernetzte iMow Mähroboter kümmern sich selbstständig um den Rasenschnitt. Die zu mähende Rasenfläche muss nur mit dem Begrenzungsdraht festgelegt werden und schon schwärmen die iMows aus. Sie brauchen keine Zonen innerhalb der gewählten Fläche zu bestimmen, denn ein Zufalls-Algorithmus sorgt dafür, dass die kleinen Flitzer das Gras gleichmäßig bearbeiten ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen. Sensoren erkennen Regen und Steigungen und lassen die Roboter je nach Voreinstellung auf die verschiedenen Situationen reagieren. Schon drosseln sie automatisch das Tempo, wenn es bergab geht oder fahren zur Dockingstation zurück, wenn es regnet, der Akkustand niedrig ist oder der Arbeitseinsatz zu Ende ist.
iMow TeaM an Dockstation

Dockingstationen sind jeweils circa drei Meter voneinander entfernt. Ist eine Ladestation besetzt, fährt der iMow einfach zur nächsten freien, um seinen Akku wiederaufzuladen.

Die haben was auf dem Kasten

Die Mähroboter iMow MI 632 M arbeiten mit Li-Ion Akkus und lassen sich dank GPS tracken. Je nach Größe der zu mähenden Fläche und nach Zeit, die die Roboter zum Arbeiten haben, kommt das Gelände mit lediglich zwei Robotern aus oder benötigt bis zu zehn Flitzer. Eine Hotelanlage auf der die Mäher den ganzen Tag Zeit haben, um den Rasen in Schuss zu halten, benötigt weniger Roboter als ein Fußballplatz, der die meiste Zeit belegt ist und bei dem nur ein kurzes Zeitfenster für den Rasenschnitt zur Verfügung steht. Möchten Sie, dass ein bestimmtes Gebiet innerhalb des Begrenzungsdrahtes gründlicher bearbeitet wird, können Sie sogenannte Intensivzonen festlegen, auf denen die iMows verstärkt arbeiten.
iMow TeaM Dockstation

Nur eine der zwei bis zehn Dockstationen ist mit dem Begrenzungsdraht verbunden. Alle anderen sind lediglich mit dieser verknüpft und müssen sich nicht auf der zu pflegenden Rasenfläche befinden.

Die Viking iMow Robotermäher App

Die Steuerung des iMow TeaMs erfolgt über die kostenlose Viking iMow App, über die Sie auch die älteren Mähroboter-Modelle steuern. Was bei dem iMow TeaM anders ist: Sie lenken die ganze Mannschaft und keinen einzelnen Roboter. Möchten Sie einen einzelnen iMow steuern, darf er sich in keinem Team befinden. Dann arbeitet er aber auch nicht mit den anderen zusammen. Auf der App sehen Sie, was Ihre iMows gerade tun, wo sie sich befinden, erstellen den Mähplan, starten oder beenden den Mähprozess und stellen ein, wie das Team beispielsweise auf Regen reagieren soll. Je nachdem mähen sie nur bei gutem Wetter, auch bei leichtem Regen oder sogar bei starkem Regen, was dem Rasen jedoch auf Dauer schadet. Die App sendet die nötigen Daten an die Cloud, die die Daten dann an das iMow TeaM weiterleitet. Laut Herstellerangaben werden keinerlei Daten erhoben. Weder Kundendaten noch Fehlermeldungen gibt die App an den Hersteller weiter. Ab April 2018 soll die App dann zusätzlich Zugriff auf Wetterdaten aus dem Internet und von anderen Apps haben, damit das iMow TeaM den Mähplan automatisch an das Wetter anpassen kann.
iMow TeaM MI 632 M

Der iMow MI 632 M hat ein simples Bedienfeld, denn schließlich steuert man ihn größtenteils über die Viking App.

Sicherheit und Diebstahlschutz

Dank diverser Sensoren erkennen die iMows, wenn sie seitlich auf einen Gegenstand, eine Person oder ein Tier treffen und drehen dann sofort ab. Hebt man einen der Mähroboter an, stoppt er sofort das Messer. Erst wenn er wieder den Boden berührt und man ihm unter Eingabe einer PIN befiehlt, weiterzumachen, setzt er seine Arbeit fort. Im Falle eines Diebstahls sendet der iMow ein Signal an die App, wenn er sein Heimbereich verlässt und stoppt den Arbeitsvorgang. Verwenden kann man ihn nur unter Eingabe der PIN, somit ist er so gut wie nutzlos, sollte man diese nicht haben. Dank des GPS-Signals, das er aussendet, können Sie Ihren vermissten Mähroboter wieder ausfindig machen.
iMow TeaM anheben

Hebt man das Gehäuse an, stoppt der iMow das Messer und unterbricht seine Arbeit, bis man ihn mit einem PIN erneut aktiviert.

Verkaufsstart und Preise

Erhältlich ist das iMow TeaM ab Frühjahr 2018, zu welchem Preis, ist noch unbekannt. Da es sich dabei aber um ein System handelt, für das man mindestens zwei Mähroboter benötigt, sollte man sich auf eine größere Investition vorbereiten. Die App ist schon jetzt für die bereits erhältlichen, smarten iMow-Modelle im App Store (für iOS) und im Google Play Store (für Android) kostenlos zu haben.

Mähroboter

Sabine Stanek

von

Mein grüner Daumen ist nicht angeboren, doch zum Glück gibt es smarte Pflanzen-Gadgets! Über die berichte ich auf eGarden – für alle, denen es so geht wie mir.