Blätter entfernen

Benzin-Laubbläser: Volle Power für Ihren Garten

Lärm wie ein Rockkonzert, aber keine Chance für festgeklebte Blätter. Für wen sich ein Benzin-Laubbläser lohnt, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

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Benzin Laubbläser

Einen garantiert blätterfreien Garten – das bringen die starken Benzin Laubbläser.

Achtung jetzt wird Krach gemacht! Der Benzin-Laubbläser ist wohl ziemlich das lauteste Gartengerät, das Sie sich anschaffen können. Er klettert in Sachen Lautstärke auf um die 100 dB(A), das entspricht in etwa dem Sound eines Rockkonzerts. Für manche Hobbygärtner gibt es gute Gründe, zu einem leiseren Akku-Gerät oder einer Elektro-Variante mit Kabel zu greifen. Bestimmte Umstände verlangen jedoch nach härteren Maßnahmen. So kommen Sie bei einem großen Grundstück mit einem leistungsstarken Benzin-Laubbläser einfach weiter. Ein starker Verbrennungsmotor lässt Sie bei der Arbeit nicht im Stich und wirbelt festgeklebte Blätter und Unrat zuverlässig vom Boden auf. Wann sich der Griff zum schweren Gerät lohnt und worauf Sie beim Kauf achten, erfahren Sie in unserem Ratgeber.

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Wann lohnt sich ein Benzin-Laubbläser?

Der Benzin-Laubbläser ist fester Bestandteil bei der Stadtreinigung, da besonders im Herbst klebrige Blätter von den Straßen entfernt werden müssen. Hier genügt die Leistung von Akkugeräten nicht mehr, und bei größeren Flächen oder Strecken ist ein Kabelbetrieb nicht möglich. Hausbesitzer sind gesetzlich verpflichtet, die angrenzenden Gehwege zu pflegen, um diese für Fußgänger sicher zu halten. Matschige Blätter sind nicht nur für ältere Menschen ein großes Risiko, auch Radfahrer und Autofahrer kommen ins Schlingern. Bedecken Blätter den Rasen, nimmt dieser ebenfalls Schaden. Haben Sie ein größeres Grundstück oder besitzen ein Haus an der Straße, lohnt sich demnach die Anschaffung eines Benzin-Laubbläsers.

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Benzin-Laubbläser – Vorteile und Nachteile

Vorteile:
  • Sie sind leistungsstark.
  • Sie sind ausdauernder als Akku Laubbläser.
  • Sie haben kein störendes Kabel.
Nachteile:
  • Benzinbetrieb ist weniger umweltfreundlich.
  • Sie sind vergleichweise teuer.
  • Sie haben ein hohes Gewicht.

Den richtige Benzin-Laubbläser auswählen

Bei der Auswahl des passenden Gerätes kommt es darauf an, was Ihre Bedürfnisse sind und was Sie für einen Benzin-Laubbläser ausgeben möchten. Günstige Geräte sind für rund 70 Euro zu haben, hochwertigere Geräte ab 100 Euro warten dafür mit praktischen Extras auf – einige Modelle funktionieren gleichzeitig als Laubsauger und häckseln die Blätter gleich noch. Statt die Blätter hinterher mühsam wegzuräumen, landet der Abfall im Auffangbeutel. Hat das Modell eine Umweltplakette, darf es länger genutzt werden als Modelle ohne dieses Siegel. Möchten Sie nicht nur Laub, sondern auch Stroh, Zweige oder Bauabfälle beseitigen, achten Sie auf besonders starke Leistung.

Regeln bei der Nutzung des Benzin-Laubbläsers

Da der Betrieb eines Benzin-Laubbläsers mitunter für die Nachbarn eine große Lärmbelästigung darstellt, nutzen Sie das Gerät nur zu den erlaubten Zeiten – ähnlich wie beim Rasenmähen. Werktags ist die Arbeit erst ab 9 Uhr erlaubt und nach 17 Uhr wieder untersagt. Eine Mittagsruhe zwischen 13 und 15 Uhr ist einzuhalten, am Sonntag verzichten Sie besser ganz auf die Arbeit mit einem Laubbläser. Die Nutzung von Geräten mit einem EG-Umweltsiegel ist als Ausnahme ab 7 Uhr und bis 20 Uhr möglich, aber die Mittagsruhe gilt trotzdem. Schützen Sie sich unbedingt während der Arbeit mit dem Benzin-Laubbläser gegen den Lärm. Die Lautstärke kann bleibende Hörschäden verursachen, arbeiten Sie also immer mit speziellen Ohrenschützern und einer Schutzbrille, damit Sie keine kleinen Zweige und Partikel ins Auge kriegen. Gegen die Abgase des Motors ziehen Sie zusätzlich eine Atemschutzmaske auf.
Fertig ausgerüstet? Der nächste Herbst kommt bestimmt.