Die richtige Pfelge für die Säge

Sägekettenöl: Der Schmierstoff für geringen Verschleiß

Mineralische Öle, pflanzliche Öle, Bio-Kettenöl – gerade für Einsteiger erschließt sich nicht auf Anhieb, welches Öl denn nun das beste für die Säge ist. eGarden sagt Ihnen, worauf Sie achten müssen, und zeigt die beliebtesten Produkte.

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Kettensäge zersägt einen Baum

Je gepflegter Ihr Gerät, desto länger haben Sie Freude daran.

Sägekettenöl (auch unter den Namen Kettenöl oder Sägekettenhaftöl erhältlich) sorgt dafür, dass sich der Verschleiß Ihrer Kettensäge in möglichst engen Grenzen hält. Zu diesem Zweck wird aus einem Extratank mittels einer Pumpe der Kette Öl zugeführt, um die Reibung zwischen Sägekette und der Schiene zu verringern.

Was macht gutes Sägekettenöl aus und was bedeutet Bio-Sägekettenöl?

Da gutes Sägekettenöl ganzjährig einsetzbar sein muss, sollte es gut haften – was den Verbrauch in Grenzen hält – und vernünftig fließen. Die Außentemperatur darf keinen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit haben. Um dies zu gewährleisten, enthalten Öle auf mineralischer oder pflanzlicher Basis Zusatzstoffe. „Bio-Sägekettenöl“ bedeutet, dass das Produkt auf leicht abbaubaren und das Wasser nicht gefährdenden Pflanzenölen wie Raps- oder Olivenöl basiert. Ein weiterer Vorteil: Hautkontakt ist unbedenklich. Ein Nachteil: Der biologische Abbau kann bereits im Gerät beginnen. Das bedeutet, dass es in einer wenig genutzten Kettensäge zu Verklumpungen kommen kann. Sollten Sie also schon vorab wissen, dass die Kettensäge nur sehr selten zum Einsatz kommt, dann ist ein Öl auf mineralischer Basis für Sie das richtige. Viele Nutzer nehmen statt speziellem Sägekettenöl auch handelsübliches Rapsöl oder ähnliche Substitute. Was im Einzelfall tatsächlich ohne spürbaren Qualitätsverlust Kosten sparen hilft, birgt aber stets einen gravierenden Nachteil: Die Garantie des Herstellers erlischt, wenn Sie auf die Pflege mit Spezialöl verzichten.

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Wie reinige und warte ich meine Kettensäge richtig?

Reinigen Sie die Säge grundsätzlich nach jedem Einsatztag. Bei kleinen Verkrustungen tut es ein Pinsel, bei gröberen hilft handelsübliches Backofenspray zum Lösen. Plastikteile können Sie auch mit normalem Geschirrspüler bearbeiten. Ebenfalls nach jedem Arbeitstag sollten Sie der Bedienungsanleitung folgend die Sicherheitseinrichtungen überprüfen und gegebenenfalls Instand setzen. Weitere Punkte, die die Lebensdauer Ihrer Säge deutlich verlängern: mindestens einmal jährlich die Luftfilter reinigen und die Lager an der Kupplung einfetten. Wenn das Gerät häufig im Einsatz ist, sollten Sie dementsprechend häufiger die Reinigungs- und Wartungsschritte durchführen. Auch die Kette sollten Sie von Zeit zu Zeit nachspannen. Wenn Sie ein Profi an der Säge sind, können Sie das selbst übernehmen. Andernfalls: Finger weg und einen Fachmann ranlassen.

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