Leichtgewicht mit Top-Leistung

Motorsäge der Zukunft: Stihl Carbon Concept

Die Stihl Carbon Concept ist leicht, stark und die erste voll funktionsfähige Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Einspritzung – kommt aber nicht in den Handel.

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Demonstration der Stihl Carbon Concept

Durch diesen Baum schneidet die Säge wie durch Butter – kaufen kann man sie aber nicht.

Diese Säge schafft ordentlich was weg – aber die Stihl Carbon Concept gibt’s nicht zu kaufen. Denn die Super-Säge ist nur eine sogenannte Konzeptstudie und geht nicht in Serie. Aber das Hightech-Gerät zeigt schon jetzt, was der Heimwerker und Hobbygärtner von morgen im Keller hat.
Unbetankt und ohne Schneidgarnitur wiegt die 5,4 Kilowatt starke Stihl Carbon Concept 6 Kilogramm. Damit ist sie 1,4 Kilogramm leichter als die Stihl MS 661 C-M, Flaggschiff des Herstellers mit der gleichen Leistung. Mit Schiene und Kette wiegt die Carbon Concept 7,3 Kilogramm, die Stihl MS 661 C-M kommt auf ein Komplettgewicht von 9,4 Kilogramm. Stihl verwendete ultraleichte Materialien wie Carbon für die Führungsschiene und das Griffrohr. Ein Titan-Schalldämpfer, ein Kurbelgehäuse aus einer speziellen hochfesten Magnesium-Druckgusslegierung sowie Tank- und Griffgehäuse aus glasfaserverstärktem Kunststoff ließen die Pfunde weiter purzeln.

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Motorsäge mit elektronisch gesteuerter Einspritzung

Die für das Gewicht außergewöhnliche Leistung von 5,4 Kilowatt (7,5 PS) erzeugt ein Verbrennungsmotor mit elektronischer Einspritzung. Damit erreicht die Carbon Concept laut Stihl in allen Betriebszuständen eine stets optimale Motorleistung und ein hohes Drehmoment bei exzellentem Lauf- und Beschleunigungsverhalten. Zudem soll die Einspritzung für einen äußerst sparsamen Kraftstoffverbrauch und geringe Abgaswerte sorgen.

Die Stihl Carbon Concept geht nicht in Serie

Mit den aus der Entwicklung und Erprobung gewonnenen Erkenntnissen will Stihl zukünftig seine Produkte optimieren. „Die Stihl Carbon Concept vereint heute schon vieles von dem, was die Motorsäge der Zukunft ausmachen wird", erläutert Vorstand Wolfgang Zahn, verantwortlich für den Bereich Forschung und Entwicklung des schwäbischen Maschinenbauers.
Dirk Peters

von

Jahrgang 1964, geboren in der Nähe von Göttingen. Studierte Biologie, arbeitete im Software-Vertrieb und machte nach längerer Elternzeit eine Weiterbildung zum Technischen Redakteur.

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