Keine Stolperfallen mehr

So machen Sie Ihre Gehwege winterfest

Im Winter können sich die Gehwege in Ihrem Garten zu wahren Stolperfallen entwickeln. In unserem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Gehwege winterfest machen und unangenehme Risiken vermeiden.

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Gehwege winterfest

Mit der richtigen Pflege besteht im Winter keine Gefahr.

Der Januar und der Februar sind in Deutschland traditionell die schneereichsten Monate des Jahres. Noch ist also genügend Zeit, sich auf die weiße Pracht einzustellen. Doch auch schon vor dem ersten Schneefall sollten Sie die Gehwege winterfest machen, damit es keine Unfälle gibt. Denn auch Laub kann für unangenehme Überraschungen sorgen. Mit dem Ratgeber von eGarden sind Sie bestens für die kalte Jahreszeit gerüstet.

Zuallererst Schäden ausbessern

Noch bevor der Winter so richtig in Fahrt kommt, sollte man die Gehwege nach Schäden überprüfen und gegebenenfalls ausbessern. Denn selbst in den kleinsten Rissen kann sich Wasser einlagern und beim ersten Frost die Bodenplatten sprengen. Sowas geht ins Geld und kostet im Frühjahr wertvolle Zeit. Denn die Platten müssen ja mühsam ausgetauscht werden. Sorgen Sie lieber vor und reparieren Sie etwaige Schäden vorsorglich. Damit sparen Sie nicht nur Zeit im Frühjahr, sondern auch das Geld für neue Platten. Das Gleiche gilt natürlich auch für Mauerwerk oder Häuserwände. Die richtigen Materialien dafür finden Sie schon ab knapp vier Euro bei Amazon.

Entfernen Sie Laub

Neben dem Ausbessern von Rissen und Spalten, sollten Sie auch dafür sorgen, dass Ihre Gehwege frei von Laub bleiben. Laub ist bei Nässe nicht nur sehr rutschig und erhöht damit die Sturzgefahr, oftmals verstecken sich auch Tiere unter der dicken Blätterschicht. Gerade Igel suchen sehr oft Schutz unter der wärmenden Decke. Bevor Sie auf eine vom Aussterben bedrohte Tierart treten, sorgen Sie lieber dafür, dass der Igel da bleibt, wo er hingehört: in Büschen und Sträuchern. Außerdem bietet Laub den idealen Nährboden für Ihre Beete. Wenn Sie die lästigen Blätter also vom Gehweg auf die Beete streuen, gewinnen Sie doppelt. Im Zusammenhang mit oben genanntem Punkt erhöht sich die Sturzgefahr bei Laub bedeckten Gehwegen übrigens zusätzlich. Wenn vom Frost aufgebrochene Bodenplatten hervorstehen und vom Laub überlagert werden, sind Stürze quasi vorprogrammiert.
Gehwege Winterfest

Schneebedeckte Wege können böse Überraschungen bereithalten.

Regelmäßig streuen

Ist der erste Schnee einmal gefallen, sollte regelmäßig gestreut werden. Dabei sollte Sie auf Streusalz weitestgehend verzichten. In vielen Gemeinden Deutschlands ist Streusalz verboten und das aus gutem Grund. Streusalz übersäuert den Boden, schädigt Bäume und Pflanzen in näherer Umgebung und greift die Pfoten von Tieren an. Zusätzlich schädigt Streusalz auch Schuhe und Kleidung. Auch wenn in den meisten Fällen nicht kontrolliert wird, mit was Sie streuen, sollten Sie deshalb Streusalz aus ihrem Repertoire streichen. Greifen Sie lieber auf Granulat oder noch besser auf Streusand zurück. Ganz normaler Sand verfehlt auch nicht seine Wirkung. Zwar ist Granulat etwas griffiger, dafür müssen Sie es im Frühjahr mühsam zusammenkehren und wegschaffen. Im Gegensatz dazu können Sie normalen Sand einfach in die nahe gelegenen Beete oder auf den Rasen kehren. Der Sand lockert den Boden auf und zieht nützliche Würmer und Insekten an. So schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe.

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