Sauberes Geschäft?

Hochdruckreiniger mieten – eine günstige Alternative?

Wenn Schrubber, Gartenschlauch und Chemikalien an ihre Grenzen stoßen, kann ein Flächenreiniger weiterhelfen. Leider sind gute Geräte nicht ganz billig. Aber Sie müssen ja nicht kaufen: In Baumärkten und im Internet können Sie Hochdruckreiniger mieten.

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Hochdruckreiniger mieten

Hochdruckreiniger mieten statt kaufen? Profi-Geräte gibt es bereits ab 25 Euro pro Tag.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Ipsos erledigen rund 80 Prozent der Deutschen im Haushalt anfallende Arbeiten selbst. Trotz der vorherrschenden Do-it-yourself-Mentalität lohnt es sich in vielen Fällen jedoch nicht, sich etwa einen Hochdruckreiniger zuzulegen. Viele Baumärkte, Hersteller und sonstige Anbieter im Internet preisen teure Maschinen zu mehr oder weniger günstigen Mietkonditionen an.
Wer den Hochdruckreiniger nur selten benutzt, längst nicht alle Funktionen benötigt und sicher ist, dass sich eine Anschaffung nicht rentiert, fährt mit einem Leihgerät klar besser. Was es beim Mieten von Hochdruckreinigern zu beachten gilt, erfahren Sie hier.

Galerie: Die beliebtesten Elektro-Hochdruckreiniger

Hochdruckreiniger mieten: Die Kosten

Einen leistungsstarken Hochdruckreiniger im Wert von 330 Euro für 25 Euro pro Tag zu mieten, klingt zunächst nach einem verlockenden Angebot – zumindest dann, wenn Sie ihn auch wirklich nur für einen Tag benötigen und sich im Angebot keine weiteren Kosten verstecken. Oftmals fallen neben einer Kaution (meist zwischen 20 und 100 Euro) Extragebühren für Zubehör wie Düsenaufsätze oder spezielle Reinigungsmittel sowie für den Transport an.
Während die Kosten für gewünschte Extras bei den meisten Anbietern zwischen 5 und 10 Euro betragen, kann die Maschinenanlieferung inklusive Wiederabholung mit bis zu 35 Euro den Gesamtpreis bei einigen Händlern erheblich in die Höhe treiben. Da ist es deutlich günstiger, den Wasserstrahler selbst abzuholen.
So oder so ist wichtig: Prüfen Sie das ausgehändigte Gerät inklusive Zubehör bei der Entgegennahme auf Vollständigkeit. Tipp: Steht im Mietvertrag, dass Mieter in jedem Fall für Schäden am Gerät aufkommen müssen, ist das in der Regel nicht rechtsgültig. Schließlich kann ein Defekt auch unverschuldet auftreten. Wer aus Unwissenheit oder Vorsatz für Schaden sorgt, muss allerdings blechen.
Kleingedrucktes

Bevor Sie den Vertrag unterzeichnen, sollten Sie ihn unter die Lupe nehmen.

Auf das Kleingedruckte achten

Was für Autos oder Wohnungen gilt, gilt auch für Hochdruckreiniger: Den Mietvertrag sollten Sie sich genau anschauen. Oft verweist der Anbieter im Kleingedruckten auf Aufschläge bei einer verspäteten Rückgabe oder behält sich sogar das Recht vor, im Falle eines Nutzungsausfalls Schadenersatz zu fordern.
Wer nicht genau abschätzen kann, wie lange er für eine Arbeit braucht, sollte sich besser für einen Vertrag entscheiden, bei dem er lediglich die tatsächliche Nutzungszeit zahlen muss. Wenn Sie das Gerät für eine Woche mieten, aber schon nach 24 Stunden wieder zurückgeben, fallen hier lediglich Gebühren für den einen Tag an.

Eine fachkundige Einweisung einfordern

Lassen Sie eine fachkundige Einweisung für das Gerät geben. Fragen Sie, worauf Sie bei der Anwendung achten müssen und ob der Hochdruckreiniger Ihren Terrassenboden oder Autolack auch wirklich nicht beschädigen kann. Wenn der Vermieter hierzu keine genauen Angaben machen kann, sollte zumindest die mitgelieferte Bedienungsanleitung eine verlässliche Anwendungsempfehlung enthalten.
Jan-Christoph Öhlenschläger

von

Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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