Kraftvoll und effektiv reinigen

Benzin oder Akku? Hochdruckreiniger im Vergleich

Gegen die Kombination von Wasser und Luftdruck hat selbst der hartnäckigste Schmutz kaum eine Chance. Moderne Hochdruckreiniger arbeiten mit Benzin oder Strom, Kabel oder Akku. Lesen Sie alles über die Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Varianten.

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Terrassenreinigung

Ob Benzin oder Strom, mit Kabel oder Akku – Hochdruckreiniger machen Verfärbungen und Schmutz den Garaus und bringen Oberflächen und Gartenbesitzer gleichermaßen zum Strahlen.

Das Angebot an Hochdruckreinigern ist riesig: Neben Branchenprimus Kärcher versuchen viele andere Hersteller, Käufer zu überzeugen. Neben einfachen, an einen Wasserschlauch angedockten Aufsätzen gibt es benzinbetriebene Apparate und Elektro-Hochdruckreiniger mit Kabel oder Akku. Jede Variante hat ihre Vorzüge, bringt je nach Anwendung und Gebrauch aber auch Nachteile mit sich.

Unter Strom strahlen

Netzstrombetriebene Hochdruckreiniger liefern in der Regel die zuverlässigsten Reinigungsergebnisse. Einige Geräte verfügen über einen Akku, manche dieser Modelle können Sie sich sogar wie einen Rucksack auf den Rücken schnallen. Die Leistung im Akkubetrieb ist allerdings deutlich schwächer und die Laufzeit meist auf maximal 90 Minuten begrenzt. Einen Pluspunkt gibt es trotzdem für die Flexibilität. Wo kein Stromanschluss vorhanden ist, erweisen sich Akku betriebene Modelle als nützlich. Zudem sind sie wesentlich energiesparender und umweltfreundlicher, als ihre Benzin-Pendants.
Elektro-Hochdruckreiniger punkten gegenüber Benzinern auch beim Preis: Es gibt sie bereits ab 60 Euro. Zudem müssen Sie sich nicht ums Nachfüllen von Benzin kümmern oder regelmäßig einen Ölwechsel vornehmen. Der Wartungsaufwand fällt so deutlich geringer aus. Möchten Sie sich einen Hochdruckreiniger zulegen, der an das Stromnetz angeschlossen wird, sollten Sie an ein Verlängerungskabel denken. Achten Sie aber darauf, dass es sich dabei um ein wasserdichtes Kabel handelt. Zudem kann ein Verlängerungskabel im Garten aber schnell zur Stolperfalle werden. Die beliebtesten Modelle finden Sie in der folgenden Bildergalerie.

Galerie: Die beliebtesten Elektro-Hochdruckreiniger

Hochdruck durch Motorkraft

Benzin-Hochdruckreiniger (ab 130 Euro) arbeiten unabhängig von Stromquellen und kommen in der Regel abseits der eigenen vier Wände zum Einsatz, etwa im Kleingarten oder am Bootssteg. Tipp: Beachten Sie immer die örtlichen Bestimmungen der Lärmschutzverordnung, um Ärger zu vermeiden. Besonders laute Geräte, die einen Lärmpegel von 88 Dezibel übersteigen, dürfen Sie lediglich werktags von 9 bis 17 Uhr in Betrieb nehmen, wobei in vielen Gemeinden eine Mittagsruhe von 13 bis 15 Uhr gilt.
Für den einfachen Privatgebrauch sind die kostspieligen Reiniger weniger geeignet. Das liegt nicht nur am Lärm, sondern vor allem am Wartungs- und Pflegeaufwand. Neben der Benzinbefüllung und Motorenpflege steht regelmäßig ein Ölwechsel an. Nach etwa 50 Betriebsstunden oder wenn das Öl seine goldbraune Farbe verliert und schwarz wird, sollten Sie einen Ölwechsel selbst vornehmen oder einen Fachmann dafür aufsuchen. Dennoch: Bei größeren Flächen ohne nahen Stromanschluss erweisen sich die Benziner als nützlich. In unserer Bildergalerie haben wir die beliebtesten Geräte für Sie zusammengefasst.

Galerie: Die 5 beliebtesten Benzin-Hochdruckreiniger

Jan-Christoph Öhlenschläger

von

Der junge Redakteur und Kulturwissenschaftler Jan-Christoph Öhlenschläger steht für seriösen Verbraucherjournalismus, der kompetent informiert, Orientierung bietet und Entscheidungen erleichtert – besonders in den Bereichen Technik, Garten und Küche.

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