Kraftwürfel mit Schwächen

Hochdruckreiniger Kränzle K 1050 P im Test

Auf der Suche nach einem guten Hochdruckreiniger hat eGarden den Kränzle K1050 P getestet. Wenn Sie mit diesem Gerät liebäugeln, sollten Sie vorher den Test lesen.

Datum:
Kränzle K 1050 P

Beim Kränzle K 1050 P fehlt wichtiges Zubehör.

Einschätzung
der Redaktion

Fazit: Das müssen Sie wissen

Für seine magere Ausstattung ist der Kränzle K 1050 P ziemlich teuer. So gibt es nicht einmal eine Rotationsdüse, stattdessen muss der Benutzer mit einem Fächerreiniger alles bearbeiten. Trotz eines Gewichts von beinahe 20 kg fehlen dem Kränzle Rollen, sodass die mobile Benutzung zum Kraftakt wird.

Pro

  • Hohe Standfestigkeit
  • Klein und kompakt
  • Solider Eindruck

Kontra

  • Magere Ausstattung
  • Sehr schwer
  • Nicht rollbar

Kränzle K 1050 P

Ein Hochdruckreiniger ist ein hilfreiches Werkzeug, um dem Schmutz den Kampf anzusagen. Doch in welches Gerät investiert man sein Geld am besten? eGarden hat acht Hochdruckreiniger von Kärcher & Co. getestet, darunter der Kränzle K 1050 P. Der Test deckt auf, wo der Hochdruckreiniger Schwächen hat.

Kränzle K 1050 P im Test

Der Kränzle arbeitet mit einem Maximaldruck von 160 bar, das ist ordentlich Power, die in dem kompakten (29 x 37 x 37 cm) Hochdruckreiniger steckt. Dennoch ist die Reinigungsleistung im Test nur bei Holz und Naturklinker hoch. Betonsteinpflaster und Natursteinplatten reinigt der K 1050 P nur oberflächlich, was auch an der mageren Ausstattung liegt. Das Kränzle-Modell verfügt nur über eine Reinigungsdüse.
Hochdruckreiniger auf Holzbank

Wenn es darum geht Holzschutz zu entfernen, ist der Kränzle ganz groß.

Galerie: Hochdruckreiniger im Test

Ausstattung und Lieferumfang

Das größte Manko des Kränzle K 1050 P ist damit seine magere Ausstattung. Wo andere Hochdruckreiniger etliche Reinigungsaufsätze mitbringen, verfügt der Kränzle lediglich über eine Fächerdüse. Auch die Pistole hat kaum Funktionen. An ihr lässt sich weder der Druckstatus anzeigen, noch der Druck regeln, einzig eine Sicherung der Pistole gegen Betätigung ist möglich. Ebenso fehlt ein Tank zur Verwendung von Reinigungsmitteln, noch nicht einmal ein Ansaugschlauch ist vorhanden.

Bedienung, Lagerung und Kosten

Die Bedienung des Kränzle K 1050 P ist angenehm, das Gerät ist solide verarbeitet und hat durch die kompakte Bauweise einen bombensicheren Stand. Das kommt nicht von ungefähr: Mit 19,46 kg ist dieses Modell sehr schwer und hat zudem keine Rollen. Wer den Kränzle mit sich herumtragen muss, verrichtet im Vergleich zur leichteren Konkurrenz Schwerstarbeit. Wasser- und Stromverbrauch sind durchschnittlich. Die Reinigungsergebnisse sind durchwachsen, die Ausstattung mau. Dafür ist der Kränzle K 1050 P mit einem Preis von 310 Euro schlicht zu teuer.

Testergebnisse kompakt

Reinigungsergebnis: mittelstark verschmutztes Betonsteinpflaster

3,00 (befriedigend)

Reinigungsergebnis: stark verschmutze Natursteinplatten

3,25 (befriedigend)

Reinigungsergebnis: Holzschutz von Holzbank entfernen

1,50 (gut)

Reinigungsergebnis: Bodenreiniger auf Betonsteinpflaster

6,00 (nicht vorhanden)

Reinigungsergebnis nach einer Minute: Farbe von Rotklinker entfernen

1,50 (gut)

Mitgelieferte Reinigungsaufsätze

nur Fächerdüse

Verwenden von Reinigungsmitteln

nicht vorhanden

Druckschlauchlänge

8 Meter

Stromkabellänge

5 Meter

Ohne Wasserdruck benutzbar/ Wasserfilter vorhanden

ja / ja, extern

Bedienung (persönliche Meinung der Tester)

anderes Konzept: Die Reinigung mit der Lanze ist angenehm, aber nur im vorderen Bereich drehbar

Für Lagerung zusammenklappbar / im Vergleich zur normalen Größe (B x H x T)

nein, aber Gerät sehr kompakt / sehr klein (28,5 x 37 x 37 cm)

Maximale Wasserkosten Stunde (bei 3 Euro je m3)

1,17 Euro (390 Liter)

maximale Stromkosten pro Stunde (bei 25 Cent je KW/h)

0,49 Euro (1,96 KW)

Max. Geräuschentwicklung in dB (A)

81 dB (A)

Geräuschentwicklung in Sone (1,60 Meter Abstand zum Gerät)

41 Sone

Testergebnis

3,04 (befriedigend)

Kränzle K 1050 P

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