Häcksler

Bevor die Gartensaison richtig losgeht muss dieser erst einmal aufgeräumt werden. Egal, ob die Hecke einen neuen Formschnitt braucht oder der Kirschbaum von ungewollten Trieben befreit werden muss, die Aufräumarbeiten nehmen immer viel Zeit in Anspruch. Anschließend muss man sich dann noch überlegen was man mit dem ganzen Strauchschnitt machen kann. Entweder man entscheidet sich dafür alles auf seinen Hänger zu laden und es zur nächsten Deponie oder zur Kompostieranlage zu bringen oder dafür seien eigenen Kompost zuhause anzulegen. Allerdings sind die meisten Äste und Sträucher zu groß um vernünftig selbst zu kompostieren. Deswegen sollte man hier alle übergroßen Zweige vorher in einen Häcksler geben um das problematische Blattwerk in ein gutkompostierbares Material zu verwandeln. Das Schnittwerk kann dann sogar sofort als Mulch verwendet werden.


Bei Häckslern sind Messerhäcksler, Walzenhäcksler und Benzin-Häcksler die weitverbreitetsten Versionen des Gartengerätes. Die älteste Form der Schredder ist der Messerhäcksler. Dieser ist gut fürs Mulchen geeignet, die Messer müssen allerdings relativ oft nachgeschliffen werden und ist im Betrieb sehr laut. Der Walzenhäcksler ist eine schnellere und leisere Variante der Gartenhäcksler die ohne viel Druck auskommt, im Gegenzug ist der Schnitt eher grob und ist nicht sofort für das Mulchen geeignet. Der Benzin-Häcksler ist generell nicht für den Hausgebrauch geeignet, da das Gerät sehr überdimensioniert ist und für sehr große Mengen ausgelegt ist. Zudem ist er sehr laut und relativ teuer. Relevant sind diese großen Schredder für Berufe in der Forst- und Landwirtschaft. Preislich beginnen Messerhäcksler bei ungefähr 120 Euro, Walzenhäcksler bei 200 Euro und Benzin-Häcksler bei ungefähr 1.000 Euro. Nutzen Sie eGarden um sich weiter über Häcksler zu informieren und lernen Sie so neue Entwicklungen aus erster Hand kennen.
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