Die Pflanze der Liebe liebevoll pflegen

Rosen schneiden & volle Blütenpracht genießen

Auf den richtigen Rückschnitt kommt es an: Mit unseren Tipps zum Rosen Schneiden verwandelt sich Ihr Beet in ein blühendes Pflanzenmeer mit Zukunft.

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Rosen richtig zuschneiden

Sorgen Sie mit dem richtigen Schnitt für Ordnung und Sauberkeit in Ihrem Garten.

Gartenbesitzer, die mehrmals jährlich ihre Rosen schneiden, sind klar im Vorteil. Mit dem richtigen Schnitt verbessern Sie die Gesundheit der Pflanze und sorgen für noch prächtigere Blüten.

Wann Sie Ihre Rosen zurückschneiden sollten

Die Rosenzucht ist ein langwieriger Prozess. Doch stehen die romantischsten aller Blumen erst einmal in ihrer Blüte, ist die weitere Pflege gar nicht so aufwändig. Der regelmäßige Rückschnitt spielt dabei eine zentrale Rolle. Sie benötigen dafür lediglich Handschuhe, eine gute Gartenschere und das Wissen, wann und an welchen Stellen der Rückschnitt erfolgen soll.
Ein exakter Zeitpunkt für den Rückschnitt existiert nicht, da es auf die örtlichen Witterungsbedingungen ankommt. Generell gilt jedoch: Der Rückschnitt im Frühjahr ist unerlässlich, der Rückschnitt im Herbst ist dagegen längst Vergangenheit und wird nicht mehr praktiziert. Der Frühjahrsschnitt ist auch als Hauptschnitt bekannt, da er am wichtigsten ist. Er erfolgt, sobald kein Frost mehr zu erwarten ist. Das kann je nach Region schon Ende März sein, in anderen Gefilden womöglich erst Mitte Mai. Für ein starkes Wachstum sollten Sie Ihre Rosen außerdem während der Blüte schneiden. Im Folgenden einige Tipps, worauf bei den verschiedenen Schnitten zu achten ist.

Galerie: So können Sie Rosen selber züchten

So gelingt ein perfekter Rosen Rückschnitt im Frühjahr

Bei der Suche nach der richtigen Stelle für den Hauptschnitt orientieren Sie sich an den Augen auf der Oberfläche des Stiels. Der Schnitt erfolgt etwa einen halben Zentimeter über dem Auge und verläuft schräg. An schrägen Schnittflächen kann Wasser nämlich besser abfließen.
Und so gehen Sie der Reihe nach vor:
  • Entfernen Sie abgestorbene Teile vollständig, am besten direkt an der Ansatzstelle.
  • Dann schneiden Sie die starken Triebe, die zur Mitte hinwachsen, wie beschrieben über den Augen zurück.
  • Danach kümmern Sie sich um die dünnen Triebe, da diese nur wenig zum Austrieb beitragen.
  • Falls nach dem Rückschnitt nur noch ein halbes Dutzend starke Triebe übrig sind, reichen diese völlig aus.
Entscheidend ist dabei die Qualität der Schere: Die Klingen müssen scharf sein, damit der Schnitt glatt und schnell erfolgt. Andernfalls wird das Gehölz gequetscht und die Pflanze nimmt Schaden.

Der Sommerschnitt sorgt für Ordnung und Sauberkeit

Nachdem die Rosen bereits einige Zeit geblüht haben, zeigen sich erste verwelkte Blüten. Diese sind das Hauptaugenmerk des Sommerschnitts: Entfernen Sie alle verwelkten Blüten, damit dort neue Blüten austreiben können. Durch diese Maßnahme wird das Wachstum der Rose während des gesamten Sommers optimiert. Folgende Regel hilft dabei: Schneiden Sie schwache Triebe stark zurück und starke Triebe nur schwach. Hintergrund: Ein starker Rückschnitt führt zu wenigen, dafür aber sehr kräftigen Trieben. Mit einem schwachen Rückschnitt bewirken Sie viele neue Triebe, die jedoch dünner und kürzer werden.
Abgesehen von den Rückschnitten bedanken sich Ihre Rosen auch für Stecklinge und regelmäßiges Düngen. Einen ausführlichen Ratgeber dazu finden Sie hier, ganz im Sinne eines wunderbaren Rosenbeets.

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