So strahlt Ihr Grundstück das ganze Jahr

Gartenbeleuchtung planen: Die wichtigsten Tipps

Sie wollen, dass Ihr Garten zu jeder Jahreszeit im besten Licht erscheint? Damit die Anlage sicher installiert wird, problemlos funktioniert und gut zur Geltung kommt, müssen Sie die Gartenbeleuchtung planen.

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Gartenbeleuchtung

Damit Ihr Grundstück auch im Dunkeln zum Hingucker wird, sollten Sie vorausdenken – und die Gartenbeleuchtung planen.

Bevor Sie Ihr Grün stimmungsvoll ins rechte Licht setzen, sollten Sie genau überlegen, wo und wie Sie die einzelnen Lampen platzieren. Dabei sollte der Sicherheitsaspekt eine große Rolle spielen, denn ein dunkler Garten bietet etliche Stolperfallen. Für diesen Zweck und für eine gemütliche und stimmungsvolle Atmosphäre gibt es verschiedene Leuchtmittel in allen Preislagen.

Netzstrom- oder Solarbetrieb?

Wenn Sie Ihren Garten mit Strom aus der Steckdose ausleuchten möchten, brauchen Sie Außensteckdosen und ein großzügig verlegtes Kabelnetz. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie für diesen Zweck ein spezielles Erdkabel benutzen. Das bekommen Sie bei Amazon schon ab 1,98 Euro pro Meter. Damit Sie es bei späteren Gartenarbeiten nicht aus Versehen beschädigen, sollten Sie es mindestens 60 Zentimeter tief eingraben. Besser noch: Lassen Sie die Strom-Installationen von einem Fachmann erledigen. Beispiel: 50 Meter Verkabelung (inklusive Kabel) mit 15 Lampenanschlüssen kosten zirka 800 bis 1.000 Euro. Damit die Wegbeleuchtung nicht zum Stromfresser wird, sollten Sie Stromspar-Lampen verwenden, etwa LED-Leuchten und sogenannte Niedervolt-Halogenlampen. Viel einfacher läuft die Installation von solarbetriebenen Lampen. Damit sparen Sie nicht nur ordentlich Stromkosten – Sie sind auch viel flexibler beim Platzieren der einzelnen Lichtquellen. Tagsüber laden die Solarleuchten per Sonnenlicht. Sobald es dunkel wird, schaltet ein eingebauter Lichtsensor die Lampen automatisch ein. Kleiner Haken: Bei wenig Sonne liefern die Lampen abends auch nur für einen sehr begrenzten Zeitraum Licht. Für wichtige Stellen im Garten sind sie deshalb nur bedingt geeignet.

Galerie: Die richtige Gartenleuchte für jeden Zweck

Welches Licht wohin?

Damit Ihr Garten im Dunkeln eine stimmungsvolle Atmosphäre ausstrahlt, sollten Sie für die verschiedenen Ecken entsprechende Gartenleuchten mit unterschiedlicher Leuchtkraft benutzen. Für die Sicherheit auf den Gartenwegen eignen sich besonders Wege- oder Pollerleuchten, die Sie in regelmäßigen Abständen an den Wegrändern platzieren. Ausgestattet mit einem Bewegungsmelder oder einer Zeitschaltuhr müssen Sie sich nicht ums Ein- und Ausschalten kümmern. Greifen Sie für Wege- und Pollerleuchten am besten auf Netzstrom zurück – an solch sicherheitsrelvanten Stellen im Garten sollte man sich nicht von der Sonnenenergie abhängig machen. Um Pflanzen oder Dekoration interessant in Szene zu setzen, eignen sich Strahler am besten. Die können Sie fast unsichtbar im Unterholz in die Erde stecken und entsprechend ausrichten. Mit verschiedenen Farben erzeugen Sie schicke und effektvolle Lichtsituationen. Auch solche Strahler gibt es mit der sparsamen LED-Technik. Rasenflächen und Blumenbeete kommen mit Bodenleuchten am besten zur Geltung. Für die Sitzecke zaubern Sie mit speziellen Stehlampen, Lichterketten oder Windlichtern eine gemütliche Atmosphäre.

Galerie: Eine runde Sache für Ihren Garten: Beliebte Kugelleuchten

Auch der Gartenteich leuchtet

Selbst für Ihren Gartenteich gibt es entsprechende Leuchtmittel, etwa Unterwasserstrahler oder schwimmende, leuchtende Kugeln. Um Ihren Garten in ein schickes Lichtermeer zu verwandeln, machen Sie sich am besten eine Skizze von Ihrem Grundstück und leuchten Wege, Bäume, Beete und dunkle Ecken vorher testweise mit einer oder mehreren Taschenlampen aus – Ihr Nachbar hilft hier bestimmt gern aus. Im besten Fall platzieren Sie die Mehrzahl der Gartenleuchten so, dass man sie erst nach dem Einschalten erkennt und sie bei Tageslicht nicht störend auffallen.
Torsten Stender

von

Komplizierte Ratgeber und Anleitungen sind dem gebürtigen Kieler ein Dorn im Auge. „Verständliche Texte mit Nutzwert sind ja kein Hexenwerk.“

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